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Musikalisches Gotteslob
Gesangverein Konstantia und drei Männerchöre geben geistliches Konzert. Mehr als 360 Zuschauer spenden begeistert Applaus für Klänge, die zu
Herzen gehen
Manches ist unmöglich in Worten auszudrücken, so erklärte Pfarrer Paul Markfort in seiner Begrüßung, warum man sein Lob für Gott manchmal in
Musik zum Ausdruck bringt. Und so wünschte er den Anwesenden ein „Konzert, das zu Herzen geht!“ Für das geistliche Konzert in der Kirche Maria Königin der Graf-vonGalen-Gemeinde hatten sich mehrere Chöre und
Solisten unter der Gesamtleitung von Chordirektor Michael Tegethoff zusammen getan. Die Männergesangvereine 1922 Overhagen, Lipperbruch 1950 und Werne 1904 zeigten sich stimmgewaltig. Die mehr als 50 Sänger
trugen würdevoll die Lobgesänge vor. Ulrike Naundorf – Runte, die die Chöre am Klavier begleitete, bewies zwischendurch auch ihr Können auf der Orgel. Die Sopranistin Gerburg Krapf Lumpe interpretierte gefühlvoll
die ruhigeren Stücke und spätestens beim Ave Maria von Bach/Gounod konnte man sich der Anmut ihrer schönen Stimme nicht entziehen. Auch der gemischte Chor Konstantia 1889 Hamm überzeugte mit geistlichen
Chorstücken, wobei „Oh, Herr, welch ein Morgen“ von Otto Groll mit dem Tenor Ferdinand Pietz, einen Solisten aus den eigenen Reihen stellten. Vom getragenen Friedenswunsch „Dona pacem Domine“ von Manfred Bühler bis
zum schwungvollen „Um die Welt geht unser Lied“ von Willy Trapp, und dem siebenstimmigen „Vater Unser“ von Gotthilf Fischer reichte das Repertoire der Sängerinnen und Sänger. Schließlich stimmten alle Chöre im
Finale gemeinsam den Gefangenenchor aus der Oper Nabucco „Va pensiero“ an, voller Freunde über das Konzert und zwar erstmalig nach langen Einstudieren in italienischer Sprache. Die rund 400 Zuhörer spendete
begeisterten Applaus und so verabschiedeten sich die Chöre mit dem bekannten Lied „Guten Abend, gut Nacht“ von Johannes Brahms, wobei im Zuschauerraum einige Tränen liefen.
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